Regenerative Energien im Überblick

Deutschland ist führend bei der Entwicklung von Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien im Bereich der Heizungsanlagen. Immerhin entfällt auf die Wärmegewinnung die Hälfte des gesamten Energiebedarfs. Jedoch werden bislang erst rund 10 Prozent Wärme über erneuerbare Energien gewonnen. Die Entwicklungen gingen in unterschiedliche Richtungen:

  • Sonnenenergie
  • Umweltwärme
  • Biomasse

Dazu kommen noch effizientere Heizungsanlagen, die zwar herkömmlich mit Gas oder Öl betrieben werden, den jeweiligen Energieträger aber beinahe zu 100 Prozent in Energie umsetzen. Typische Beispiele wären das Blockheizkraftwerk (BHKW) oder die Wärmegewinnung aus Abluft.

Solartherme

Bei der Sonnenenergie sind es Solartherme, mit denen vom Frühjahr bis weit in den Herbst hinein zusätzlich Wärme erzeugt und gespeichert wird. Die Entwicklung wird hier vor allem im Bereich der Speicher vorangetrieben, um auch mit niedrigen Speichertemperaturen immer effizienter heizen zu können.

Umwelt-, Boden- und Wasserwärme

Bei der Umweltwärme wird die Wärme einem Medium entzogen und genutzt. Das ist entweder Wasser, der Boden oder die Luft. Eine besondere Bedeutung wird der Wärmepumpe zuteil. Deren Stromverbrauch bei der Wärmegewinnung entscheidet über die Effizienz der Wärmepumpe.

Biomasse

Biomasse ist der letzte große Bereich an regenerativen Energien, die bei der Heizung umgesetzt werden. Teilweise ist die Nutzung nicht ganz unstrittig, weil dafür Agrarflächen benötigt werden. Alternativ dazu werden viele Pellets außerhalb Europas produziert und beeinflussen die Energiebilanz negativ.   Jedoch muss man bei sämtlichen Anlagen auch die Wirtschaftlichkeit betrachten. Biomasse in Form von Pellets oder Hackschnitzeln schneidet hier besonders gut ab. Die Anlagen sind preiswert zu bauen, die Energie kann beinahe vollständig genutzt werden.

Die Kombination erneuerbarer Energien

In vielen Fällen erfolgt ohnehin eine Kombination aus unterschiedlichen Technologien, die Wärmerückgewinnung aus Abluft und Blockheizkraftwerke ebenfalls berücksichtigen. Zwar sind solche Anlagen gegenüber herkömmlichen Heizungsanlagen noch etwas hochpreisiger, allerdings ergibt sich mittel- bis langfristig ein hohes Einsparungspotenzial. Zur Berechnung einer Anlage dienen dieselben Werte wie in der Energieeinsparverordnung (EnEV).

Die Förderung erneuerbare Energien

Aufgrund der höheren Anschaffungskosten will der Staat daher auch Anreize schaffen, in Heizungsanlagen mit regenerativer Energie zu investieren. Dazu wurde das Marktanreizprogramm geschaffen, welches zunächst auslief. Anfang 2015 wurde es aber neu novelliert und soll deutlich leichter beansprucht werden können. Dazu kommen noch Fördermittel aus den KfW-Programmen und vom Bundeswirtschaftsministerium. Entgegengesetzt der weitläufig verbreiteten Meinung können diese Fördermittel teilweise kombiniert werden.  Sprechen Sie mit uns - wir zeigen Ihnen wirtschaftlich sinnvolle und effiziente Lösungen auf  Wir von Saier Sanitär in Ulm befassen uns seit vielen Jahren erfolgreich mit der kompetenten Umsetzung. Aufgrund der Lage von Ulm sind wir natürlich auch mit den unterschiedlichen Vorgaben aus Baden-Württemberg und Bayern vertraut. Insbesondere die anteilige Pflicht von 10 Prozent regenerativer Energien im Bestandsbau in Baden-Württemberg verunsichert manche Verbraucher.

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